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Schwarzes Brett

Der Verein "Amigos de la Cultura y del Festival Iberoafromericano e.V." stellt ab sofort für unsere Mitglieder und alle Interessierten ein Schwarzes Brett zur Verfügung, über welches Anzeigen zum Kauf, Verkauf, Miete, Unterricht, Lernen etc. auf Spanisch, Deutsch und Portugiesisch veröffentlicht werden können. Auf diese Weise werden wir uns gegenseitig unterstützen können und die Kommunikation erleichtern.
Wir werden etwas dafür nehmen müssen, jedoch nicht viel, da wir die Kosten für die Webseite, ihre Instandhaltung und für viele andere Dinge tragen müssen. Ihr Beitrag wird unser Fortbestehen und die Fortführung unserer Aktivitäten unterstützen. Der Betrag für eine digitale Anzeigenschaltung wird sich, abhängig von der Größe der Anzeige, auf Minimum 3,00 Eur pro Monat und bei einem Abonnement von sechs Monaten auf 2,00 Eur pro Monat belaufen. Die Anzeige wird nach Eingang des Betrags auf das Konto unseres Vereins geschaltet werden.
Zögern Sie nicht, wenn Sie etwas Neues, Altes oder Gebrauchtes kaufen oder verkaufen wollen, wenn Sie etwas vermieten, mieten oder kaufen möchten, wenn Sie neue Freunde gewinnen, etwas lernen oder unterrichten wollen – jetzt haben Sie die Möglichkeit es in der Sprache, in der Sie möchten zu veröffentlichen. Veröffentlichen Sie es jetzt auf unserem Schwarzen Brett!

Daniel Ulloa: "Aus dem Rückgrat der Nacht"
Freitag, den 12 Dezember 2008 um 20:00 Uhr im Allerweltshaus Köln Körnerstr. 77-79, Köln-Ehrenfeld

Daniel Ulloajunge Dichter aus Nicaragua, geboren in Matagalp, lebt seit einiger Zeit in Köln. Im Land vom Cesar Augusto Sandino war er Direktor der Literatur Zeitschift Tarantela. Er wirkte aber auch bei der Zeitschrift Horizonte de palabras mit.

2003 veröffentlichte Er sein Buch In púribus. In der literarischen Beilage der Zeitung "La Prensa" konnte man schon einige seine Gedichte lesen. Er wurde ebenfalls für die Antologien Poetas, pequeños Dioses (Dichter, kleine Götter) des Leteo Verlags Cruce de poesía des 400 Elefantes Verlags ausgewählt. 2005 schenkt er uns erneut eine Sammlung an Gedichte unter dem Titel La música nos mece (Die Musik wiegt uns) . Viele Seiner Werke wurden von dem renomierten Übersetzer Steven White auf Englisch übersetzt. Daniel Ulloa wurde eingeladen bei dem IV Internacionalen Poesie Festival 2008 (Granada, Nicaragua) teil zu nehmen. Der Künstler war Teilnehmer bei den literarischen Werkstätte von u. A. Ernesto Cardenal, Sergio Ramírez, Iván Uriarte y Álvaro Urtecho.

Daniel Ulloa, "bewaffnet" mit seiner Gitarre ist Er in die Welt der Komposition und des Gesangs beigetreten. Gefühlvolle Lieder und ansteckende Ryhthmen, die uns zum Tanzen einladen. Die Texte sprechen über den sozialen und kulturellen Engagement des Künstlers, vor allem in Lateinamerika, und überhaupt in der ganzen Welt.
Seine Songs porträtieren die Welt der Kinder. Chiqui-chiqui lambambú ist eine Auswahl an Material, das, obwohl noch nicht in einer CD veröffentlich wurde, sich schon erfolgreich auf einigen Bühnen bewehrt hat.

Daniel Ulloa ist unserer Nächster Gast am Freitag, den 12. Dezember 2008 um 20:00 Uhr in einer neuen poetisch-musikalischen Session der Tertulia Literaria La Ambulante, wie immer in das Allerweltshaus-Köln.

Die letzten acht Jahren seines Weges kann man in den Gedichten seines noch unveröffentlichen Buches: "Desde el espinazo de la noche" (Aus dem Rückgrat der Nacht) erfahren. Wir werden die Ersten sein, die das Privileg geniessen werden sie zu hören. Eine Stimme, eine Gitarre, seine Gedichte.

Aus Nicaragua in Köln: Daniel Ulloa.
Ich errinere Euch daran, diese Webseiten zu besuchen und weiter zu empfehlen: www.latinosenelmundo.de . Und wenn Sie einen Text veröffentlichen möchten, senden Sie ihn an: info@latinosenelmundo.de

Hinweis: Das "Allerweltshaus" wird, wegen Umbau, seine Türen am 15. 12. 08 bis Anfang Januar 2009 schließen. Deswegen haben wir den Termin der Tertulia vorgeschoben.
An die Freunde/amig@s, die zu der Tertulia kommen: es wäre schon wenn Ihr was Essbares mitbringen könnt (Salate, Brot, etc.) um an dem Abend zu teilen, um uns vom Jahr 2008 zu verabschieden und uns gegenseitig frohe Weihnachten zu wünschen.
An die Freunde/amig@s, die nicht dabei sein werden: Wir bedanken uns bei Euch für Eure Mitarbeit und Eure Teue in all die Jahre Tertulia. Frohe Weinachten und ein aussergewöhnliches 2009... Viele Bücher und Gesundheit!

Das leere Nest


Wir beginnen mit Nachrichten über den aktuellen iberoafroamerikanischen Film und die neuesten Vorführungen auf der großen Leinwand. Nachdem ich den Film "Das leere Nest" gesehen habe und den unwiderstehlichen Armen von Morpheus erlegen bin, wache ich mit Appetit auf "halbe Monde" auf, wie die Croissants in Argentinien genannt werden, was wohl Schuld der subliminalen Botschaft des Schauspielers Oscar Martínez in "Das leere Nest" sein muss, welcher ständig diesen leckeren Exzess an morgendlichem Colesterin vertilgt. Ehrlich gesagt scheint es logischer auf spanisch diese Delikatesse "halben Mond" und nicht Croissant, was aus dem Französischen stammt, zu nennen, was letztendlich durch seine Form, die an Selene erinnert, "zunehmend" heißen soll. Lassen wir die kulinarischen und etymologischen Schmähreden hinter uns und widmen wir uns wieder dem Film, den wir zu dritt ansahen. Ich muss sagen, der Film hätte ein gescheiterter Versuch des Regisseurs Daniel Burman bleiben können, ein simples Familienportrait abzubilden, nachdem die Kinder zu fliegen beginnen und das familiäre Nest verlassen, so wie es der Titel suggeriert, der außerdem mit dem ersten Buch des neuen hebräischen Schwiegersohns des Protagonisten übereinstimmt, der gleichzeitig ein engagierter argentinischer Dramaturg ist.

Der Film basiert auf dem typischen kinematographischen Schema "Problemstellung-Knoten-Auflösung" und besteht aus drei gut differenzierten Teilen; er überrascht jedoch durch andere parallele Vorschläge. Sowohl Oscar Martínez (Gewinner des Donostia Preises als bester Schauspieler auf dem Filmfestival von San Sebastián 2008) als auch Cecilia Roth schmücken ihre Rollen. Obwohl meinem Freund Dante die Roth nicht gefällt; ein Lachen von ihr verleiht oder nimmt der jeweiligen Szene Dramatik. Natürlich erinnert das an diese Filme von Woody Allen über familiäre Verstrickungen, aber Allen ist auch jüdisch und städtisch wie Burman. Es gibt keinen großen Unterschied zwischen Buenos Aires und New York, zwei vitale Städte wo die jüdische Gemeinde mit den Jahren in die Entwicklung dieser beiden amerikanischen Metropolen fließt, zusammenfließt und einfließt. Die schönste Szene des Films findet im dritten Teil desselben statt, wo dem Licht Israels eine wichtige Rolle beigemessen wird (Preis an Hugo Colace für die beste Fotografie ebenfalls in San Sebastián 2008) als die Körper der Protagonisten im israelischen Toten Meer dahintreiben und sachte zusammenstoßen; eine Szene, die außerdem auf dem Filmposter zu sehen ist. Hier renkt sich das stolze Drehbuch wieder ein und die Schraubenmutter macht die letzte und unerwartete Drehung. Ich empfehle ihn Liebhabern und Geistern, die ausgefeilte Dialoge, Details, die unwichtig erscheinen (wie die "Halben Monde") und tiefe Filme genießen.