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Geschichte und Hintergründe des Festibaams

Das Iberoamerikanische Kulturfestival entstand in Köln im Jahre 2002 (ein Jahr mit einer 2 am Anfang und am Ende) mit dem Ziel, der deutschen Gesellschaft zu zeigen, dass 2 Länder wie Spanien und Portugal nicht nur Urlaubsziele sind wie Mallorca, Costa Brava, die Algarve, die Kanarischen Inseln… sondern mehr sind als nur Klischeevorstellungen der Deutschen. Diese beiden Länder haben es geschafft, 2 Kontinente, nämlich Europa und Amerika, zu verbinden durch mehr als 500 Jahre gemeinsame Geschichte, Sprache und Bräuche. Hinter Lateinamerika oder besser gesagt Iberoamerika verbarg sich nicht nur das Schlechte der sogenannten "Dritten-Welt", sondern auch beeindruckende Literatur, blühende Kunst, tausendjährige Traditionen und herausragende Musik der unterschiedlichsten Formen wie Tango, Rumba, Conga, Samba, Mariachis, Salsa, Corridos, Boleros, Merengue, Guaguancó, Walzer, Cumbia und und und… Diese beiden Kontinente leisten einen großen Beitrag für die Zukunft der Menschheit, und das nicht nur auf kultureller Ebene (mit Theater, Kunst und beeindruckendem Kino), sondern auch auf menschlicher Ebene (mehr als 600 Millionen Menschen sprechen eine dieser beiden Sprachen als Muttersprache) und ökologischer Ebene (die Lunge und die größten grünen Reserven unseres Planeten befinden sich in Iberoamerika). Es gab daher genügend Beweggründe, dies alles in einer jährlich stattfindenden multikulturellen Veranstaltung zu vereinen, und so entstand das Festival. In seinem ersten Jahr 2002 hatte das Festival großen Erfolg. Die Wirtschaftskrise in Deutschland zwang uns, die Termine zu ändern und 2003 das Festival von Frühling auf Herbst zu verlegen. Diese zweite Veranstaltung bestätigte, dass großes Interesse vorhanden war: mehr als 2.500 Besucher eines Festivals, für das nur äußerst knappe finanzielle Mittel zur Verfügung standen, baten uns weiterzumachen. Dieses unerwartete Feedback bestärkte unsere Hoffnungen, und von da an entschieden wir weiterzumachen ohne Komplexe, ohne Pausen, aber auch ohne Eile. 2004 stieg die Anzahl der Festivalbesucher auf über 4.000! Wir gaben dem Festival endgültig den Namen:

Iberoafroamerikanisches Kulturfestival: das FestibAAm

"ibero-" "-afro-" "-americano" Wir haben eine altes spanisches Sprichwort "lo cortés no quita lo valiente - Höflichkeit und Tapferkeit schließen sich nicht aus" paraphrasiert und zu unserem Motto umgeschrieben: Lo "Cortés" ( von Hernando Cortez, einem spanischen Eroberer aus Extremadura) no quita lo "Moctezuma" (=Montezuma, Herrscher der Azteken und Mexikaner), Cortez und Montezuma schließen sich nicht aus. Unter diesem Motto wollen wir das Festibaam veranstalten als eine Begegnungsstätte und eine Plattform verschiedener Welten und ohne jegliche Überlegenheit einer der anderen gegenüber. Wir befinden uns mit der gesamten Kultur von 3 Kontinenten mitten im Herzen von Nordrhein-Westfalen: Köln.