FestibAAm 2005 - Ein Gruß vom Generalkonsul der bolivarianischen Republik Venezuela
Die Komplexität, die Ungerechtigkeiten, die Technizismen und die Unordnung im Allgemeinen in der Welt von heute, führen dazu, dass die Frauen und Männer guten Willens sich darum bemühen, die besten Wege zu finden, die Beziehungen zwischen der Menschheit, den Gesellschaften und Völkern zu entspannen, mit dem Ziel, eine menschlichere, friedlichere und gerechtere Welt zu erlangen.Die Kultur in ihren verschiedensten Ausdrucksformen ist zu dem vielseitigsten und wirkungsvollsten Instrument geworden, um die Menschen aller Nationalitäten, Religionen und Sprachen des Planeten Erde zu verbinden. Das heißt, wir haben mit der Literatur, der Musik, der Malerei und der darstellenden Kunst allgemein eine gemeinsame Sprache zwischen den Menschen, die ihnen hilft, sich zu verstehen und die ihnen über diese Ausdrucksformen einen Weg in Frieden, Harmonie und friedlichem Zusammenleben bereitet.
Im Namen der Bolivarischen Republik Venezuela, ihrer Bevölkerung und ihrer Regierung, danken wir den Organisatoren dieses wichtigen Festivals Iberoafroamericano in seiner IV. Auflage für die Gelegenheit, als eingeladenes Gastland auftreten zu dürfen und dem deutschen Publikum und den anderen Nationalitäten, die mit ihrer Präsenz und Unterstützung dem FESTIBAAM 2005 Leben schenken werden, einen Teil unserer Nation, d.h. einen Teil der Kulturen und der Traditionen zu zeigen. Es ist vor allem die Fröhlichkeit, die Brüderlichkeit, die Solidarität und der Wunsch von allen bereitwilligen Venezolanern, eine sozial gerechte Welt zu schaffen, die sich durch gegenseitigen Respekt voreinander und Gleichheit zwischen den Menschen auszeichnet - ohne einen Unterschied zwischen Rasse, Glaubensrichtung und Hautfarbe zu machen.
Bei dieser Gelegenheit ist es eine besondere Freude für die Bolivarische Republik Venezuela, als eingeladenes Gastland des Festibaam 2005 den unvergesslichen und nach wie vor aktuellen Miguel de Cervantes und seinen “Don Quijote de la Mancha” zu feiern, an dessen Erscheinen des ersten Bandes vor 400 Jahren im Rahmen des Festivals aus gutem Grund erinnert wird. Denn diese Koinzidenz der 400-Jahresfeier der Publikation des ersten Bandes des “Don Quijote” mit der venezolanischen Präsenz in diesem außergewöhnlichen Festival, erlaubt es uns der Welt zu sagen, dass die Ideale von Freiheit und Kampf um soziale Gerechtigkeit, Ideale, auf die man wo auch immer in dem großen Werk Cervantes trifft, heutzutage mehr denn je gegenwärtig im Kopf und im Herzen derjeniger sind, die wie wir von der Bolivarischen Republik Venezuela aus danach streben, es fördern und darum kämpfen, eine gerechtere und solidarischere Welt zu haben und Teil von dieser zu sein.
César Méndez González
Generalkonsul des Generalkonsulats der Bolivarischen Republik Venezuela
Frankfurt am Main / September 2005
Generalkonsul des Generalkonsulats der Bolivarischen Republik Venezuela
Frankfurt am Main / September 2005
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